Nordic Walking Trainingsplan - Kompakte Übersicht

Anfänger des Nordic Walkings überschätzen sich oftmals und betreiben den Sport falsch. Die Frage, was man falsch machen könne, bleibt oft unbeantwortet und die Fehler werden wiederholt.
Dieser Trainingsplan soll veranschaulichen, wie die Sportart, besonders für Anfänger, betrieben werden sollte.

Was es vorab zu beachten gilt:

Dieser Punkt wird oft unterschätzt, jedoch ist es die wichtigste Komponente des Sports: Die Technik. Viele Läufer laufen ohne jegliches Verständnis der Technik durch Landschaften und wissen somit nicht, dass der Körper dadurch Schaden erleiden könnte.

Die Grundtechnik

Es ist zu empfehlen, anfangs noch ohne Stockeinsatz laufen zu gehen und dabei die Arme ohne aktiven Prozess mitpendeln zu lassen. Dabei merkt man, dass die diagonal gegenüber liegende Beine und Arme abwechselnd schwingen. Das heißt, dass sich der linke Arm nach vorne beugt, wenn das rechte Bein vorne steht. Beherrscht man die Grundlagen des Laufens, so können nun die Laufstöcke mitgenommen werden.

Beim Laufen mit Stöcken ist zu beachten, dass der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt ist und die Schritte länger sind. Die Stöcke, die mit der Faust einen rechten Winkel ergeben, sollten dabei relativ nah am Körper gehalten werden. Ist ein Teil des eigenen Gewichts in den Handgelenken zu spüren, macht man alles richtig.

Ein kleiner Tipp: Bergauf zu laufen eignet sich sehr gut für Anfänger, da dabei der Oberkörper automatisch nach vorne gebeugt wird.


Durchgänge

  • Der Körper braucht nach jeder Einheit eine gewisse Zeit, um sich zu regenerieren. Eine Zeitspanne von 24 bis 48 Stunden reicht in der Regel völlig aus.
  • Die Dauer einer Einheit wird, langsam aber sicher, ein wenig erhöht, damit dem Körper Zeit gegeben wird, sich an die Auslastungen gewöhnen zu können.
  • Beginnen sollte man mit einer 15 bis 20 minütigen Einheit.
  • Nach einer Woche, also nach ca. 3 Einheiten, sollte man schon die Dauer der Einheit auf ca. 25 bis 30 Minuten erhöhen.
  • 60 bis 70 Minuten sollten das Maximum sein, da sonst der Körper zu hohen Belastungen ausgesetzt wird und eine ein- oder zweitägige Erholungspause nicht mehr genügen könnte.

Jetzt kann es losgehen!

Befolgt man diesen kleinen aber feinen Trainingsplan, kann man nichts falsch machen und die Erfolge werden sich schon nach kurzer Zeit zeigen!


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